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Wie bereichern Technologieparks und Cluster die Städte? Internationale Experten diskutierten dazu in Heidelberg


Vom 23. bis 25. April 2018 fand im Technologiepark Heidelberg der European Division Workshop der International Association of Science Parks and Areas of Innovation (IASP) statt. Über 40 Referenten und Verantwortliche aus lokalen Institutionen und internationalen Technologieparks tauschten sich bei der dreitägigen Konferenz über aktuelle Trends und Praxisbeispiele aus. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Frage, wie Technologieparks und Spitzencluster helfen, Städte als Innovationsstandorte zu entwickeln.

Als Stadt mit langer philosophischer Tradition, aber auch mit einer dynamischen Startup-Szene und etablierten Unternehmen, bot Heidelberg die ideale Kulisse für die Konferenz. André Domin, CEO des Technologieparks Heidelberg und Präsident der europäischen Division des IASP, führte die Teilnehmer durch die zahlreichen Fachbeiträge, in denen es um Cluster und Kooperationen, Community Building, Stadtentwicklung und Gründungsunterstützung ging.

Ein Schwerpunkt war dabei die Zukunft des digitalen Quartiermanagements. Dafür steht in Heidelberg exemplarisch der neu entstehende Heidelberg Innovation Park (HIP), eine Drehscheibe für innovative IT- und Medienunternehmen. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Vertreter nationaler und internationaler Wissenschaftsparks ebenso über die Umwandlung brachliegender Flächen wie über die Förderung von High-Tech-Gründungen und Spitzenclustern.

Am zweiten Tag besichtigten die Teilnehmer Innovationsstandorte in Heidelberg und lernten einige der Projekte persönlich kennen. Auf der Innovationstour besuchten sie das InnovationLab, wo sie Einblicke in die Technik der gedruckten organischen Elektronik bekamen. Auf dem Technologie- und Wissenschaftscampus der Passivhaussiedlung Bahnstadt besichtigten die Besucher die Gebäude SkyLabs und SkyAngle. Weitere Highlights waren die Baustelle des Heidelberg Innovation Park (HIP), der auf dem ehemaligen Militärgelände "Patton Barracks" entsteht, und die Internationale Bauausstellung IBA im Mark Twain Center. Der IBA-Geschäftsführer Prof. Michael Braum stellte dort das Projekt „PHVision“ vor: Die "Wissensstadt" soll als hybrider Raum Wohnflächen mit Gründerzentren kombinieren.

Die innovativen und nachhaltigen Beispiele Heidelbergs zur Stadtentwicklung, Gemeindebildung und Unternehmensförderung gehören zu den wertvollen Botschaften und Ideen, die die Teilnehmer aus der Veranstaltung mitnehmen konnten.

Weitere Informationen unter: www.iasp.technologiepark-heidelberg.de

IASP – ein weltweites Innovationsnetzwerk

Als globales Netzwerk von Wissenschaftsparks und Innovationsbereichen bringt IASP Fachleute aus 77 Ländern zusammen, die Wissenschafts-, Technologie- und Forschungsparks verwalten, in denen 142 Tausend KMU angesiedelt sind. Dadurch fördert die Organisation das Wachstum und die Internationalisierung seiner Mitglieder und betreuter Firmen. IASP unterstützt die Entwicklung von Technologieparks und anderer Innovationsbereiche und erhöht ihre internationale Sichtbarkeit. Durch Wissens- und Technologietransfer tragen die IASP-Mitglieder zu einer innovativen globalen Wirtschaftsentwicklung bei. IASP ist eine NGO im Sonderberatungsstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und Gründungsmitglied der World Alliance for Innovation - WAINOVA.

Weitere Informationen: www.iasp.ws


03.05.2018 - 16:48