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Apogenix stärkt Patentposition für immunonkologische Leitsubstanz APG101 in den USA

Das auf Immunonkologie spezialisierte biopharmazeutische Unternehmen Apogenix AG gab heute bekannt, dass das Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten die "Notice of Allowance" für zwei Schlüsselpatente für den am weitesten entwickelten immunonkologischen Wirkstoffkandidaten APG101 erteilt hat. Das sogenannte "Method of Use"-Patent umfasst den Einsatz von CD95-Ligand-Inhibitoren - zu denen APG101 gehört - zur Behandlung des Glioblastoms. Der Patentschutz besteht mindestens bis in das Jahr 2029. Das sogenannte "Composition of Matter"-Patent schützt APG101 als Substanz sowie das Herstellungsverfahren des Wirkstoffkandidaten mindestens bis zum Jahr 2033


'Apogenix verfügt bereits über ein breites Patentportfolio für APG101. Durch diese beiden Patente bauen wir den Schutz der Substanz und deren Verwendung zur Behandlung des Glioblastoms erheblich aus', sagte Dr. Thomas Höger, CEO von Apogenix. 'Die geplante Erteilung der beiden Patente in dem wichtigsten Pharmamarkt ist eine erneute Bestätigung unseres innovativen Wirkstoffkonzepts sowie der therapeutischen Einsatzmöglichkeiten von CD95-Ligand-Inhibitoren unter anderem zur Behandlung von bösartigen Hirntumoren.'

In einer kontrollierten Phase II-Studie zur Zweitlinienbehandlung des Glioblastoms konnte die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von APG101 gezeigt werden. Die Behandlung mit APG101 in Kombination mit Radiotherapie hat in allen Studienendpunkten eine klinische Überlegenheit gegenüber einer alleinigen Radiotherapie demonstriert und zu einer Überlebenszeitverlängerung von Glioblastom-Patienten geführt. Interimsdaten einer Phase I-Studie mit APG101 zur Behandlung des myelodysplastischen Syndroms geben überdies einen deutlichen Hinweis auf die Wirksamkeit der Substanz in dieser hämatologischen Erkrankung.

Über Apogenix

Apogenix entwickelt innovative immunonkologische Proteinwirkstoffe zur Behandlung von Krebs und anderen malignen Erkrankungen. Das Unternehmen verfügt über eine vielversprechende Pipeline von Wirkstoffkandidaten, die ihren therapeutischen Effekt über die Beeinflussung verschiedener Tumornekrosefaktor-Superfamilie (TNFSF)-abhängiger Signalwege ausüben und somit die Immunantwort gegen Tumore wiederherstellen. Seit der Gründung im Herbst 2005 hat Apogenix mehr als 90 Mio. Euro durch Finanzierungsrunden, Drittmittel und Upfront-Zahlungen aus Lizenzverträgen eingeworben. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Heidelberg.

Über APG101
Der am weitesten entwickelte immunonkologische Wirkstoffkandidat APG101 ist ein vollständig humanes Fusionsprotein, das aus der extrazellulären Domäne des CD95-Rezeptors und dem Fc-Teil eines IgG-Antikörpers besteht. APG101 wird zur Behandlung von soliden Tumoren und malignen hämatologischen Erkrankungen entwickelt. Durch die Blockade des CD95-Liganden stellt APG101 die Immunantwort gegen Tumore wieder her und inhibiert das invasive Wachstum von Tumorzellen.

Kontakt 

Dr. Thomas Höger, CEO

Apogenix AG

Tel.: +49 (6221) 58 60 80

E-Mail: contact@apogenix.com

Web: www.apogenix.com

Medienkontakt 

Raimund Gabriel

MC Services AG

Tel.: +49 (89) 210 228 30

E-Mail: raimund.gabriel@mc-services.eu


14.01.2016 - 08:00