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Glycotope schließt Phase I ab

15.06.12 08:00

Kurz nachdem eine Phase II-Studie mit einem modifizierten Follikel-stimulierenden Hormon FSH begonnen wurde, legt die Glycotope AG nun nach

Das Unternehmen in Berlin-Buch hat eine weitere Phase I-Studie mit einem hauseigenen Krebs-Antikörper erfolgreich abgeschlossen. Das Pankomab genannte, humanisierte Immunmolekül richtet sich gegen das MUC-1-Epitop, das auf Krebszellen vorkommt. Glycotope wird den Antikörper nun in eine Phase II-Studie bringen, in der seine Wirkung im Einsatzgebiet Eierstockkrebs getestet wird. Weitere Indikationen sollen folgen. Neben Pankomab testet Glycotope zwei weitere Krebs-Antikörper in klinischen Studien, die vor dem Abschluss stehen. Wie Pankomab haben auch die CetuGex und TrasGex genannten therapeutischen Proteine ein optimiertes Glykosylierungsmuster, das die zellvermittelte Zytotoxizität und damit ihre Wirksamkeit erhöht. „Wir hatten bisher noch keinen Fehlschlag in klinischen Studien“, freut sich Geschäftsführer Steffen Goletz. Auch die Pharmaindustrie ist einem Bericht des Manager Magazins zufolge bereits auf die Glycotope-Antikörper aufmerksam geworden. So soll es Verhandlungen mit der Merck KGaA gegeben haben. Die Verhandlungen mit dem Darmstädter Konzern will Franzpeter Bracht, zweiter Geschäftsführer von Glycotope, nicht bestätigen. Generell bejaht er jedoch die Frage nach Verhandlungen mit einem Pharmapartner. Diese habe sein Unternehmen aber gerade beendet. Neben der Krebspipeline entwickelt Glycotope auch noch Therapien im Bereich Fruchtbarkeit. Mit einem glykooptimierten Follikel-stimulierenden Hormon, FSH-Gex genannt, wurde gerade eine Phase II-Studie begonnen. Finanziert ist die Glycotope GmbH von den Brüdern Strüngmann, die das Unternehmen seit dem Jahr 2007 unterstützen.

 



 

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