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„AI is the new electricity“

After-Work Lounge über „Künstliche Intelligenz und ihre Anwendungsfelder“ am KI-Lab Kurpfalz

Dr. Barthold Albrecht bei seinem Vortrag

Dr. Barthold Albrecht bei seinem Vortrag

Diskussionsrunde mit den Rednern

Diskussionsrunde mit den Rednern

Die dritte After-Work Lounge des KI-Labs Kurpfalz am 15. September gab den rund 55 Teilnehmern einen Überblick über KI-Anwendungen in Unternehmen. Sie fand erneut im hybriden Veranstaltungsformat (wahlweise vor Ort im Business Development Center Heidelberg oder online) statt, das sich bereits bei der letzten After-Work Lounge bewährt hatte.

„Ähnlich wie Elektrizität in alle Wirtschaftsbranchen hinein gewandert ist, wird auch Künstliche Intelligenz sehr viele Branchen und Wirtschaftszweige verändern und hat das Potential, großen Mehrwert zu schaffen“, sagt Dr. Barthold Albrecht zu Beginn der Veranstaltung. Der Gründer und CEO der Intelligent Artificials GmbH gibt eine Erklärung dafür, warum KI gerade jetzt so große Aufmerksamkeit erfährt. Die zwei Hauptfaktoren sind die große Menge an Daten, die seit Einführung des Internets generiert worden ist, und die Rechenkraft, die sich in den letzten Jahren weiterentwickelt hat.

Der nächste Referent Wolfgang Andris ist Senior Machine Learning Engineer bei HD Vision Systems GmbH und beschäftigt sich mit KI im Lichtfeld. Lichtfelddaten können zusammen mit Deep Learning Modellen zur Qualitätsinspektion genutzt werden. Bereits mit wenigen Datensätzen kann das Modell trainiert werden und wird dann immer besser je mehr Daten generiert werden. Der Vorteil ist, dass viel mehr Defekte erkannt werden als mit bloßem Auge.

Der dritte Sprecher, Dr. Jonas Moßler, nahm virtuell an der Veranstaltung teil. Er war für die Gäste vor Ort auf einem großen Bildschirm zu sehen. Der Founder und CEO der SUSI & James GmbH sprach über die Verbindung von Sprache und KI. So können digitale Mitarbeiter betrieben werden, die menschliche Teams beispielsweise in Arztpraxen unterstützen.

Einen sehr praxisnahen Anwendungsfall stellte Julian Meier, Co-Founder von Lampix, vor. Das Unternehmen beschäftigt sich mit sogenannten „Smart Surfaces“, also intelligenten Oberflächen, die unter anderem für Restaurants interessant sein können. Damit kann beispielsweise das Menü auf den Tisch projiziert werden und der Gast kann durch Drücken auf die Lichtkreise Speisen und Getränke bestellen. Das System erkennt außerdem selbständig, ob das Glas des Kunden leer ist, und kann ihn fragen, ob er noch etwas nachbestellen möchte.

Alle Referenten waren sich einig, dass die Entwicklung im Bereich der KI bereits Fahrt aufgenommen hat, allerdings noch viel Entwicklungspotenzial besteht. „Anwendungen der Künstlichen Intelligenz sind meist noch sehr spezialisiert und es ist schwer, aus einem bestehenden System Lösungen für ein eigenes Problem zu finden“, erklärte Julian Meier.

Die Teilnehmer nutzten die anschließende Fragerunde sowie das darauffolgende Get together, um sich auszutauschen und weiter über die Zukunft der KI zu diskutieren.

Das KI-Lab Kurpfalz soll Fach- und Führungskräfte, die KI-Projekte in ihren Unternehmen realisieren möchten, sowie Gründer und Wissenschaftler mit Experten zusammenbringen. Paul Becker, Projektmanager beim KI-Lab Kurpfalz sagt: „Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, welche Anwendungsmöglichkeiten Künstliche Intelligenz bietet. Unternehmen möchten wir somit Bedenken nehmen und auf die Chancen hinweisen, die Künstliche Intelligenz bereits heute bietet. Dabei wenden wir uns vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen.“

Über das KI-Lab Kurpfalz:

Am 27. Dezember 2019 gab das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bekannt, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Mittelstand durch den modellhaften Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro zu fördern. Das KI-Lab Kurpfalz ist eines von 19 regionalen Laboren für Künstliche Intelligenz, die als Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung unterstützt werden. Ziel der gemeinsamen Initiative des Technologiepark Heidelberg und der bwcon GmbH ist es, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen niederschwelligen Zugang zur Zukunftstechnologie KI zu geben.

Die Angebote und Fortbildungsprogramme des KI Lab Kurpfalz können KMU helfen, notwendige Schlüsselkompetenzen der KI zu entwickeln – dort, wo diese benötigt werden. Denn Datensammlung, -evaluation, -auswertung sowie eine anschließende Nutzung erfordern Erfahrung und spezielle Instrumente – diese wird der Technologiepark Heidelberg gemeinsam mit der bwcon GmbH in Form von Methoden, Materialien und Daten bereitstellen. Dazu gehören auch Daten aus dem Data X Lab der University of California, Berkeley.

Weitere Informationen zum KI-Lab Kurpfalz

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